Treffen mit dem Verkehrsminister Groschek

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ihr vielleicht gestern aus den Radio- und Zeitungsnachrichten entnommen habt, haben auch die Fordler ihren Unmut zur Verkehrsituation geäußert.

Nach der Betriebsversammlung hat Hannelore Kraft uns zugesagt, einen Kontakt zum Verkehrsministerium zu vermitteln. Dieser Termin hat am Dienstag in Düsseldorf unter Beteiligung von Betriebsräten und Ford Land stattgefunden. Wir haben mit dem Verkehrsminister Herr Groschek folgendes besprochen:

  1. Die Auswirkungen der Verkehrssituation auf alle Kolleginnen und Kollegen. Dies haben wir auch anhand von Verkehrsprotokollen belegt, die die Kollegen erstellt haben.
  2. Die Auswirkungen auf die derzeitige Liefersituation zu Ford und von Ford weg.
  3. Die Logistikkosten, die Anbindung und Infrastruktur die nächsten Jahre und Auswirkungen auf zukünftige Produkte/Investitionen.
  4. Zukünftige Bedeutung der Infrastruktur für einen möglichen Ausbau der Region als Standort für E-Mobilität.
  5. Die Planung des Neubaus der Brücke

Zudem haben wir Einzelheiten zu der jetzigen Verkehrsführung besprochen:

  1. Ablauf der Verkehrsführung aus PD, Sperrung der Autobahnabfahrt
  2. U-Turn auf der Industriestraße
  3. Turbokreisel Niehl
  4. Zusätzliche Autobahnauffahrten

Zu den letzten 4 Themen haben wir verschiedene Vorschläge und Ideen besprochen wie z.B. Höhenbegrenzungen etc.. Diese werden geprüft und im nächsten Meeting vor Ort (unter Beteiligung von Betriebsrat, Ford Land, Straßen NRW, Bezirksregierung, Stadt Köln, Verkehrsministerium NRW) in Merkenich und Niehl besprochen. Dieser Termin soll noch im Dezember stattfinden.

Zudem haben wir mit anderen Beteiligten weitere Ideen diskutiert:

  1. E-Bike
  2. Jobticket
  3. Fahrgemeinschaften
  4. Arbeitszeitverlegungen

Ihr seht es ist ein bunter Strauß an Themen und Ansprechpartnern. Die ersten kleinen Ergebnisse und Fortschritte gibt es bereits. Jedes Auto das weniger im Verkehr steckt oder einfacher zur Arbeit oder nach Hause kommt ist unser Ziel. Nach dem Gespräch im Dezember werden wir weiter dazu berichten.

 

Mit freundlichen Grüßen
Benjamin Gruschka

RENTE-MUSS-REICHEN.DE

So schaffen wir mit euch den Kurswechsel

Lasst euch nicht weiter einreden, die gesetzliche Rente sei am Ende und nicht mehr finanzierbar. Lasst euch nicht weiter einreden, private Vorsorge sei die bessere Alternative. Denn beides ist nicht der Fall. Macht mit uns gemeinsam der Politik deutlich: Wir wollen einen Kurswechsel bei der Rente!

Die Politik hat es in der Hand. Und damit haben wir es in der Hand: Vor und nach der Bundestagswahl 2017 müssen wir die Parteien daran messen, welche Konzepte sie für die Zukunft der Rente haben. Der DGB hat Vorschläge gemacht, wie sich die gesetzliche Rente finanzieren und der Sinkflug des Rentenniveaus stoppen lässt. Helft uns, unsere Positionen in der Öffentlichkeit, in Betrieben und gegenüber der Politik deutlich zu machen:

Der Sinkflug der Rente lässt sich stoppen – und das ist finanzierbar

Die Rentenbeiträge müssen nicht stärker steigen als geplant: Wenn wir die ohnehin vorgesehenen Beitragssteigerungen in kleinen, planbaren Schritten vorziehen, kann ab sofort das gesetzliche Rentenniveau gehalten werden, statt weiter zu sinken. Gleichzeitig müssten versicherungsfremde Leistungen und gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie die Mütterrente aus Steuermitteln statt mit ständigen Griffen in die Rentenkasse der Beitragszahler finanziert werden.

Die Betriebsrenten sind wichtig, aber kein Lückenfüller

Mehr Menschen als bisher sollten in den Genuss von Betriebsrenten kommen. Dafür müssen Tarifverträge zur betrieblichen Altersversorgung leichter für allgemeinverbindlich erklärt werden können, so dass sie für alle Beschäftigten einer Branche gelten. Doch auch für die Betriebsrenten gilt: Sie müssen auf einer guten und verlässlichen gesetzlichen Rente aufsetzen. Sie können nicht der Lückenbüßer für Lücken sein, die die Politik in die gesetzliche Rente gerissen hat.

Die Riester-Rente ist gescheitert

15 Jahre nach der Einführung der Riester-Rente ist klar: Sie ist gescheitert. Denn sie erreicht zu wenige Menschen und kann die Lücken, die die Politik in die gesetzliche Rente gerissen hat, nicht füllen.

Ihr habt die besseren Argumente – verbreitet sie!

Mit unseren Vorschlägen für einen Kurswechsel in der Rentenpolitik zeigen wir: Wer das gesetzliche Rentenniveau stabilisieren und die Rente zukunftsfest machen will, hat die besseren Argumente als diejenigen, die uns Tag für Tag erzählen, die gesetzliche Rente sei am Ende. Helft uns, diese Argumente zu verbreiten. Auf dieser Webseite findet ihr alles, was ihr dazu braucht. Sprecht mit Freunden und Kollegen, teilt unsere Inhalte in den sozialen Netzwerken, ladet euch unsere Infos und Materialien herunter. Gemeinsam werden wir bis zur Bundestagswahl 2017 und darüber hinaus Druck machen für den Kurswechsel in der Rentenpolitik.